{"id":2055,"date":"2014-01-02T16:48:38","date_gmt":"2014-01-02T14:48:38","guid":{"rendered":"http:\/\/2013.nordgau.at\/?page_id=2055"},"modified":"2014-10-14T11:14:30","modified_gmt":"2014-10-14T09:14:30","slug":"1900-1914-die-gruenderjahre","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.nordgau.at\/?page_id=2055","title":{"rendered":"1900 &#8211; 1914"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Gr\u00fcnderjahre<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Lage in den L\u00e4ndern der Wenzelskrone und in Wien &#8211; die ersten katholischen Verbindungen<br \/>\n<\/strong>Dem um die Jahrhundertwende aus den deutschsprachigen Gebieten B\u00f6hmens, M\u00e4hrens und Schlesiens nach Wien reisenden katholischen Studenten fiel der Abschied von der Heimat sicher schwer, wenn er auch diese Heimat im Bewu\u00dftsein des starken Zwistes, der in ihr zwischen den Volksgruppen herrschte, Kohlmarkt.<\/p>\n<p>Die Frage der offiziellen Sprache des Unterrichts und der Verwaltung war zum Vehikel der aufeinanderprallenden Nationalismen geworden, deren prominentesten Gestalten der &#8222;Alldeutsche&#8220; Georg von Sch\u00f6nerer (1842 &#8211; 1921) und der Reichsratabgeordnete Dr. Karel Kram\u00e1r, F\u00fchrer der &#8222;Jungtschechen&#8220;, darstellten. Als der Ministerpr\u00e4sident Kasimir Graf Badeni im April und Juli 1897 durch zwei Verordnungen die parallele Verwendung des Deutschen und Tschechischen in allen Beh\u00f6rden der L\u00e4nder der Wenzelskrone festschreiben wollte, kam es zu einem Sturm der Entr\u00fcstung der deutschen Beamten, die kaum \u00fcber die nun notwendigen Kenntnisse der Zweitsprache verf\u00fcgten. Im Abgeordnetenhaus in Wien brachen Tumulte aus, in Wien und Graz demonstrierten Tausende gegen die Regierung. In den b\u00f6hmischen St\u00e4dten eskalierte die Gewalt, w\u00e4hrend den &#8222;Prager Schreckenstage&#8220; vom 29. 11. bis 2. 12. 1897 wurden in der Goldenen Stadt 40 Menschen get\u00f6tet. Schlie\u00dflich mu\u00dften die Verordnungen zur\u00fcckgenommen werden und Badeni zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p>Die deutschnationalen Ideen Sch\u00f6nerers fanden, obwohl die in sich zerstrittenen Alldeutschen nie mehr als f\u00fcnf Prozent der Sitze im Reichsrat erringen konnten, vor allem bei der niederen und mittleren B\u00fcrokratie sowie der gebildeten Mittelschicht der &#8222;sudetendeutschen&#8220;* St\u00e4dte Anklang; mit diesem Gedankengut ging neben dem Antisemitismus auch Antikatholizismus einher (&#8222;Ohne Juda, ohne Rom bauen wir Alldeutschlands Dom&#8220;); der Katholizismus galt (im Gegensatz zum Protestantismus) als &#8222;undeutsch&#8220;; nicht nur wirkte die katholische Kirche \u00fcber alle Nationalit\u00e4tengrenzen hinweg, sie erhielt auch ihre &#8222;Weisungen&#8220; vom jenseits der Alpen (von den Gegnern als &#8222;Ultramontanismus&#8220; bezeichnet) weilenden Heiligen Vater, dem im ersten vatikanischen Konzil sogar Unfehlbarkeit in gewissen Fragen zugebilligt worden war. Dies war den ein unabh\u00e4ngiges, &#8222;deutsches&#8220; Christentum propagierenden Deutschnationalen ein Dorn im Auge.<\/p>\n<p>Kam der katholische Student aus den Sudetenl\u00e4ndern nun nach Wien, mu\u00dfte er aber auch dort seines Glaubens wegen so manche Unbill erleiden. Auf den von liberalen Kreisen beherrschten Wiener Hochschulen sah er sich einem &#8222;freisinnigen&#8220; Antiklerikalismus (der sich aber oftmals mit dem &#8222;Los von Rom&#8220; der Deutschradikalen verband) gegen\u00fcber, der den &#8222;wissenschaftssch\u00e4digenden&#8220; Katholizismus von den Universit\u00e4ten fernhalten wollte.<\/p>\n<p>Mit diesen Ressentiments hatten vor allem die neu enstandenen katholischen Studentenverbindungen, in denen sich die katholischen Studierenden als Reaktion auf diese Anfeindungen zusammenschlossen, zu k\u00e4mpfen; auf studentischer Ebene erwuchsen ihnen in den schlagenden Korporationen, den eng mit den Liberalen verbundenen Corps und den stark vom gro\u00dfdeutschen Gedankengut beeinflu\u00dften Burschenschaften, \u00fcberm\u00e4chtige Gegner.<\/p>\n<p>Die ersten katholische Verbindung entstand mit dem Schweizer Studentenverband* 1841. in Deutschland wurden 1844 die Bavaria Bonn und 1851 die Aenania M\u00fcnchen gegr\u00fcndet; weitere Verbindungen folgten, die sich allm\u00e4hlich im sogenannten Cartellverband (CV)* zusammenfanden.<\/p>\n<p>1864 wurde die Austria in Innsbruck, wo der Einflu\u00df der Nationalfreiheitlichen an der Hochschule geringer war, als \u00e4lteste katholische \u00f6sterreichische Studentenverbindung gegr\u00fcndet, die bald in ein Cartellverh\u00e4ltnis mit der Aenania M\u00fcnchen eintrat. In Wien konstituierte sich 1876 der &#8222;Katholisch-gesellige Studentenverein der Wiener Hochschulen, der ab 1880 ebenfalls den Namen Austria* trug und sich zu einer farbentragenden Korporation entwickelte. Einige Austern, denen diese Entwicklung zu langsam vor sich ging, gr\u00fcndeten 1883 die Verbindung Norica*.<\/p>\n<p>Austria Wien und Norica blieben nun f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit die einzigen Wiener Verbindungen; bald sahen sie sich den Angriffen der schlagenden Verbindungen ausgesetzt. Vordergr\u00fcndig wollten man ihnen das Aufzugsrecht mit &#8222;Schl\u00e4ger&#8220;*, den die katholischen Verbindungen lediglich als Symbol der akademischen Freiheit ansahen, streitig machen, da sie das Austragen von Duell* und Mensur* aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden ablehnten. Sp\u00e4ter stellten man ihnen das Recht des Farbentragens und schlie\u00dflich der Existenz \u00fcberhaupt in Abrede. Dahinter stand nicht nur die Angst vor neuer Konkurrenz auf Korporationsboden; in den katholischen Verbindungen sah man die hochschulpolitischen Ableger des politischen Katholizismus, der in Gestalt der Christlich &#8211; Sozialen Partei zusehends an Boden gewann, w\u00e4hrend die Position der Liberalen und Deutschnationalen im Reichsrat st\u00e4ndig schw\u00e4cher wurde. Ein \u00dcbergreifen dieser Tendenzen auf die Universit\u00e4t sollte um jeden Preis verhindert werden; viele Professoren sympathisierten in dieser Hinsicht mit den Corps und Burschenschaften.<\/p>\n<p>Schon 1884 kam es in der Aula der Universit\u00e4t zu ersten Ausschreitungen gegen die Norica w\u00e4hrend des Bummels* ; ersten H\u00f6hepunkt bildete die &#8222;Austrierschlacht&#8220; am 26. 10. 1889, als sich 18 Noriker und 35 Austern 600 &#8211; 800 Schlagenden gegen\u00fcbersahen. Ein st\u00e4rkeres Zusammenr\u00fccken der katholischen Verbindungen schien notwendig; aber w\u00e4hrend die Norica 1884 dem CV beitrat, versuchte die Austria, einen inner\u00f6sterreichischen Verband zu gr\u00fcnden. 1889 schlo\u00df sie sich mit der 1886 gegr\u00fcndeten Ferdinandea Prag* zum ersten \u00d6sterreichischen Cartellverband (\u00d6CV)* zusammen, 1891 kam die Unitas Czernowitz* hinzu; der Verband zerfiel aber schon 1895 mit dem Wechsel der Ferdinandea zum CV und der Sistierung* der Unitas.<\/p>\n<p>Doch die Anfeindungen der Schlagenden rissen nicht ab; ihre Wut steigerte sich, als die Christlichsozialen bei den Wahlen 1897 die Anzahl ihrer Sitze im Abgeordnetenhaus fast verdoppeln konnten. Die Austria war aber inzwischen stark genug, an die Gr\u00fcndung von Tochterverbindungen zu denken; 1898 hob man die Rudolfina* aus der Taufe. Zusammen mit ihr und der Tirolia Innsbruck gr\u00fcndete die Austria 1899 den zweiten \u00d6sterreichischen Cartellverband, dem bald weitere Tochterverbindungen hinzugef\u00fcgt werden sollten.<\/p>\n<p><strong>Von der Gr\u00fcndung Nordgaus bis zum Eintritt in den CV<br \/>\n<\/strong>Auf einem Burschenconvent (BC)* der Austria am 11. Dezember 1899 regte der Alte Herr (AH)* Univ. Prof. Dr. Albert Erhard*, der aus Elsa\u00df &#8211; Lothringen, ebenfalls einem zwischen zwei Volksgruppen umstritteten Gebiet, stammte, die Gr\u00fcndung einer Korporation zur Sammlung der katholischen Studenten aus den \u00f6sterreichischen L\u00e4ndern B\u00f6hmen, M\u00e4hren und Schlesien, eben den &#8222;n\u00f6rdlichen Gauen&#8220; der Donaumonarchie, an. Am 26. M\u00e4rz, dem offiziellen Gr\u00fcndungstag* der Verbindung, wurde die &#8222;Katholisch &#8211; \u00f6sterreichische Landsmannschaft f\u00fcr deutsche Hochsch\u00fcler aus B\u00f6hmen, M\u00e4hren und Schlesien &#8222;Nordgau&#8220; Wien&#8220; beh\u00f6rdlich genehmigt. Als Gr\u00fcndungsburschen hatte die Austria den Medizinstudenten Eduard Millner v\/o Lohingrin, phil. Wilhelm Illing v\/o Arnulf und iur. Karl Onderliczka v\/o Rodenstein abgestellt; als letzterer zur Austria zur\u00fcckkehrte, stie\u00dfen iur. Hans Hoffmann von der Mutterverbindung und Josef Fischer v\/o Armin (im WS 1900\/01) von der Rudolfina zum Nordgau.<\/p>\n<p>Am 25. April 1900 feierten Nordgau und seine Schwesterverbindung K\u00fcrnberg*, die als Landsmannschaft f\u00fcr Ober\u00f6sterreicher und Salzburger von der Austria gegr\u00fcndet worden war, ihren feierlichen Promulgationskommers*. Als die beiden neuen Verbindungen am 7. Mai zum ersten Mal in Farben auf der Universit\u00e4t auftraten (Nordgau mit drei Burschen), kam es zu schweren Krawallen durch die Schlagenden, die eine Woche andauerten und zu einem allgemeinen Farbenverbot durch den akademischen Senat und zum R\u00fccktritt des Rektors Prof. Neumann f\u00fchrten. Gegen diese Angriffe konstituierten sich die katholischen Kr\u00e4fte Wiens, etwa beim Maifest der Rudolfina und einer Protestversammlung der katholischen Akademiker und christlichen M\u00e4nner am 16. Mai; doch erst am 1. Dezember konnten Nordgau und K\u00fcrnberg ungehindert in Farben aufziehen. Vorher mu\u00dfte noch Nordgau die Farbe seiner Deckel* von Wei\u00df (das auch eine der Burschenschaften verwendete) auf Gelb \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Am 2. Dezember 1900 konstituierte sich der zweite \u00d6CV, dem nun Austria Wien, Rudolfina, Tirolia, Nordgau und K\u00fcrnberg angeh\u00f6rten, endg\u00fcltig auf dem Kaiserkommers der Austria. Diese innere St\u00e4rkung war auch notwendig angesichts der anhaltenden Attacken der Schlagenden. Im November 1901 etwa begleiteten schwere K\u00e4mpfe mit diesen die Fahnenweihe der Rudolfina in der Aula der Universit\u00e4t; am 30.November 1902 folgten schwere Auschreitungen beim Samstagsbummel, bei denen sich die Wut der Burschenschaften \u00fcber die schweren Verluste der Alldeutschen bei den Landtagswahlen in Nieder\u00f6sterreich Luft machen wollte. Es folgte ein allgemeines Verbot des Aufzugs in Farben.<\/p>\n<p>1903 f\u00fchlte sich die Landsmannschaft Nordgau stark genug, in eigener Sache in der Heimat zu werben und hielt im Sommer ein erstes Ferialfest* in Freudenthal in \u00d6sterreichisch &#8211; Schlesien ab; diese Ferialfeste wurden nun bie 1913 j\u00e4hrlich in verschiedenen sudetendeutschen St\u00e4dten abgehalten. Oft waren sie mit blutigen Angriffen deutsch &#8211; radikaler Studierender aus der Umgebung verbunden (\u00e4hnliches mu\u00dfte die K\u00fcrnberger in ihrer Heimat erdulden, etwa bei einem Bummel in Linz am 28. 12. 1905), die die Unterst\u00fctzung der freisinnigen und deutschnationalen Intelligenzschicht der St\u00e4dte genossen; aber auch Organe des Sozialdemokratischen Partei stimmten in diese Ablehnung mit ein. Nordgau gewann hingegen durch sein beharrliches Auftreten die Sympathien der gl\u00e4ubigen l\u00e4ndlichen Bev\u00f6lkerung und er\u00f6ffnete so manchen guten Keilboden*.<\/p>\n<p><strong>Die Vereinigung von \u00d6CV und CV<br \/>\n<\/strong>In Wien fand Nordgau mit der Bude in der T\u00fcrkenstra\u00dfe 4 , IX. Bezirk, im Februar 1905 eine fixe Bleibe. In diesem Jahr standen auch wichtige verbandspolitische Entscheidungen an.<\/p>\n<p>Die Trennung der katholischen Verbindungen in solche des \u00d6CV und des CV erschien vielen als \u00c4rgernis; im September 1905 propagierte Franz Hobel, AH Nordgaus, neben anderen auf dem Parteitag der Christlichsozialen in Eggenburg die Vereinigung der beiden Organisationen. Auf der f\u00fcnften Cartellversammlung des \u00d6CV im Rahmen des f\u00fcnften Allgemeinen \u00d6sterreichischen Katholikentages vom 19 &#8211; 22. 11. 1905 in Wien wurde der Senior Nordgaus, phil. Emmerich Czermak*, zum Vorortsobmann gew\u00e4hlt. In den nun folgenden Verhandlungen mit dem Cartellverband hatte er eine wichtige Position inne. Am 17. August 1906 wurden die Verbindungen des \u00d6CV auf der Cartellversammlung in Essen feierlich in den CV aufgenommen. Aus diesem Anla\u00df wandelte sich die Landsmannschaft Nordgau auch in die &#8222;Katholische Deutsche Hochschulverbindung Nordgau Wien&#8220; um, da das Prinzip der landsmannschaftlichen Auschlie\u00dflichkeit dem Status einer CV &#8211; Verbindung widersprach.<\/p>\n<p><strong>H\u00f6hepunkt und Bew\u00e4hrung im Konflikt mit den Schlagenden<br \/>\n<\/strong>Diese Vereinigung erwies sich als segensreich, da die Auseinandersetzung mit den Schlagenden ihrem H\u00f6hepunkt zusteuerte. Bei den ersten allgemeinen Wahlen zum Reichsrat im Mai 1907 wurden die vereinten Christlichsozialen und Katholisch &#8211; Konservativen zur st\u00e4rksten Fraktion. Die Verbindungen des CV erlebten einen gro\u00dfen Zuwachs an Mitgliedern, mehrere neue Verbindungen wurden gegr\u00fcndet. Dies steigerte den \u00c4rger der deutschnational &#8211; freisinnigen Studenten und Professoren ma\u00dflos.<\/p>\n<p>Im Sommer konnte Nordgau noch ein gl\u00e4nzendes Ferialfest in Olm\u00fctz , dessen H\u00f6hepunkt die Weihe der vom AH Pr\u00e4lat Baron Grimmenstein gestifteten Fahne*, als deren Patin Sophie F\u00fcrstin Hohenberg, die Gattin des Thronfolgers Franz Ferdinand gewonnen werden konnte, darstellte.<\/p>\n<p>Im Wintersemester 1907\/08 entz\u00fcndete sich dann die Konfrontation am Innsbrucker Kirchenrechtler Ludwig Wahrmund, der \u00f6ffentlich die katholische Weltanschauung und die katholischen Studenten aufs \u00c4rgste beschimpfte. Es kam zu Protestaktionen der katholischen Studentenschaft, ja sogar des p\u00e4pstlichen Nuntius gegen Wahrmund; die deutschnationalen demonstrierten hingegen f\u00fcr den umstrittenen Professor. Zu Beginn des Sommersemesters 1908 wurde Wahrmund beurlaubt; daraufhin kam es am 14. Mai zu Krawallen in Innsbruck, die dann auf Wien \u00fcbergriffen. Im Juni wurde die Universit\u00e4t Innsbruck bei der R\u00fcckkehr Wahrmunds beh\u00f6rdlich geschlossen; die schlagende Studentenschaft begann darauf einen Generalstreik, der bis zum 23. Juni anhielt. Schlie\u00dflich wurde Wahrmund nach Prag versetzt.<\/p>\n<p>Das &#8222;Wahrmundjahr&#8220; bewies die Standhaftigkeit der katholischen Korporationen; ihre volle Gleichberechtigung auf akademischen Boden war nicht mehr aufzuhalten.<\/p>\n<p>Im WS 1910\/11 scheiterte dann auch die letzte gro\u00dfe Aktion der Schlagenden, der Versuch, den katholischen Korporationen das Aufzugsrecht an der Tier\u00e4rztlichen Hochschule streitig zum machen. Im WS 1912 forderte der l\u00e4ngst entschiedene Kampf noch einen Blutzeugen aus den Reihen des CV; der junge Medizinstudent Max Ghezze, Mitglied der Raeto &#8211; Bavaria Innsbruck, wurde am Abend des 4. 11. 1912 von Mitgliedern des Corps Gothia \u00fcberfallen und erlag am 6. 11. seinen schweren Kopfverletzungen. Seine Bestattung am 9. 11. wurde zu einer machtvollen Demonstration des CV und des katholischen \u00d6sterreich wider die Barbarei ihrer Feinde.<\/p>\n<p>Nordgau gedieh in diesen Jahren; trotz der Aufhebung des Landsmannschaftstatus hatten die meisten Bundesbr\u00fcder weiterhin ihre Heimat in den sudetendeutschen Gebieten, wohin auch die j\u00e4hrlichen Ferialfeste f\u00fchrten. 1913 erhielt die Verbindung mit den &#8222;Nordgau &#8211; Mitteilungen&#8220; auch ein regelm\u00e4\u00dfig erscheinendes Medium, das die Verbundenheit zwischen den Mitgliedern hob.<\/p>\n<p>In diese erste Bl\u00fcte brach mit den Sch\u00fcssen von Sarajewo, denen auch die hohe Fahnenpatin Sophie F\u00fcrstin Hohenberg zum Opfer fiel, der Erste Weltkrieg herein.<\/p>\n<p><a href=\"\/?page_id=2057\">weiter mit 1914 bis 1933<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnderjahre Die Lage in den L\u00e4ndern der Wenzelskrone und in Wien &#8211; die ersten katholischen Verbindungen Dem um die Jahrhundertwende aus den deutschsprachigen Gebieten B\u00f6hmens, M\u00e4hrens und Schlesiens nach Wien reisenden katholischen Studenten fiel der Abschied von der Heimat sicher schwer, wenn er auch diese Heimat im Bewu\u00dftsein des starken Zwistes, der in ihr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2053,"menu_order":1900,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2055","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2055"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2055"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2055\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2121,"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2055\/revisions\/2121"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2053"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nordgau.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}